Was ist das, was uns umgibt, was wir Realität nennen? Diese Frage treibt mich um, ist Motor meiner Arbeiten. Ich versuche in meinen Bildern, ein Stück Leben zu erfassen, das mir unbegreiflich erscheint. Es geht mir um Tiefe, nie um Oberfläche, um Fragen, nicht um Antworten. Dabei taste ich die Wirklichkeit mit meinen Augen ab, so, als sei ich noch immer Kind. Ich beobachte neugierig, aber mit Zurückhaltung die Situation, lasse mich überraschen vom Moment.
Fotografie hilft mir dabei, mich auszudrücken, meine Position im Leben zu finden und zu formulieren. Ob ich Fotografin bin oder allgemeiner ausgedrückt Künstlerin, interessiert mich persönlich nicht. Ich bin jemand, der etwas sagen und auf etwas aufmerksam machen möchte, der zeigen will, das in allem etwas Einzigartiges, Unfassbares steckt.


What is it, that surrounds us, that we call reality? This question is of particular concern to me and keeps my work going. In my pictures I try to capture at least a piece of this life, although it seems to be beyond comprehension. I’m interested in the depth not in the surface, in questions not in answers. My eyes run over the real world as if I was still a child. I’m curious about the situation, observe it with caution and let myself get surprised by the moment.
Photography helps me to express myself, to find and formulate my position in life. I’m personally not interested in wether I am a photographer or, more generally speaking, an artist. I’m someone who wants to say and draw attention to something, who wants to show that everything is unique and unbelievable.